Neuer EXIT-Film: Informativ und berührend

Wie nimmt man Kontakt mit EXIT auf, wenn man schwer krank ist und nicht mehr weiterleben möchte? Welche Abklärungen sind nötig? Wer begleitet diesen Weg? Und wie läuft eine Freitodbegleitung konkret ab?

Ein neuer, zwölfminütiger Film gibt darauf Antworten. Er ist ab sofort auf der EXIT-Website und auf YouTube zu sehen. Im Zentrum steht ein EXIT-Mitglied mit fortgeschrittener Krebserkrankung. Die Protagonistin gibt Einblick in ihre persönliche Geschichte, ihren Alltag mit der Krankheit und ihren Weg zu EXIT.

Der Film zeigt exemplarisch, welche Schritte zu einer Freitodbegleitung gehören: vom ersten Anruf auf der EXIT-Geschäftsstelle über das Gespräch mit einer Begleitperson und den Besuch beim Hausarzt bis hin zum Abschied von nahestehenden Menschen. Dadurch wird ein Thema, das oft abstrakt diskutiert wird, konkret und nachvollziehbar.

Der ehemalige SRF-Journalist Thomas Vogel, der den Film im Auftrag von EXIT realisiert hat, wollte das Thema nicht distanziert beleuchten, sondern anhand eines einzelnen Schicksals erzählen. Die ruhigen Aufnahmen zeigen die Protagonistin als reflektierte, starke Frau, die trotz schwerer Krankheit ihren Alltag so lange wie möglich selbst gestaltet.

Der Film richtet sich besonders an Menschen, die noch wenig über EXIT wissen. Informationen zum Ablauf einer Freitodbegleitung gebe es zwar auch schriftlich, doch der Film zeige den Weg zu EXIT «auf eine konkrete und berührende Weise», sagt Thomas Vogel.

Weitere, kurze Erklär-Videos zur EXIT-Freitodbegleitung finden sich ebenfalls auf exit.ch.

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