TV-Spots: Prominente engagieren sich für EXIT

23.10.2017

Prominente Unterstützung für EXIT: Anita Fetz, Esther Girsberger, Rolf Knie, Rolf Lyssy und Peach Weber treten in TV-Spots des Selbstbestimmungsvereins auf. Diese sind vom 30. Oktober bis 25. November regional auf sechs Sendern in der Deutschschweiz zu sehen.

EXIT tritt ein für das Recht des Menschen auf sein Leben und das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben. In den TV-Spots von EXIT spielt das Thema Selbstbestimmung eine entscheidende Rolle. Fünf prominente Schweizer Persönlichkeiten, die gleichzeitig EXIT-Mitglieder sind, treten darin auf:

1. Peach Weber (Komiker)
2. Rolf Knie (Künstler und Zirkusunternehmer)
3. Anita Fetz (Ständerätin)
4. Esther Girsberger (Geschäftsführerin, Publizistin und ehemalige «Tages-Anzeiger»-Chefredaktorin) und
5. Rolf Lyssy (Filmemacher), der bei den TV-Spots gleich auch noch Regie führte.

Die Prominenten erzählen eine kleine Anekdote aus ihrem Leben, die sich um die Selbstbestimmung dreht. Alle Persönlichkeiten stellen sich übrigens kostenlos zur Verfügung. Die Spots, die bei den Sympathieträgern zu Hause gedreht wurden, dauern je rund 30 Sekunden. Sie werden vom Montag, 30. Oktober, bis Samstag, 25. November 2017, zu den Hauptsendezeiten zwischen 19 und 20 Uhr auf den Regionalsendern «TeleZüri», «Tele 1», «Tele Bärn», «Tele M1», «Tele Basel» und «TVO Das Ostschweizer Fernsehen» ausgestrahlt.

EXIT als Selbsthilfeverein mit über 100‘000 Mitgliedern bietet unter anderem eine fachlich kompetente Freitodbegleitung an nach strengen Vorgaben respektive nach sorgfältiger, einfühlsamer und verantwortungsvoller Abklärung. Doch in den TV-Spots geht es nicht allein um Selbstbestimmung im Zusammenhang mit Freitodbegleitung.

Denn ein weiterer Schwerpunkt der EXIT-Tätigkeit ist, unseren Mitgliedern eine Patientenverfügung anzubieten, diese abrufbereit zu halten sowie – bei Bedarf – mit aktiven und juristischen Mitteln durchzusetzen. Ziel ist, Vorkehrungen zu treffen für den Fall, dass eine Urteilsunfähigkeit verbunden mit aussichtsloser Prognose eintritt. Wer eine Patientenverfügung abschliesst, will in erster Linie, dass sein Leben nicht unnötig erhalten oder verlängert werden soll.

Als dritte Aufgabe beraten wir in rund 3500 Gesprächen pro Jahr unsere Mitglieder in schwierigen Lebenssituationen. Ziel dieser Gespräche ist es immer, diesen Menschen wieder einen Weg nach vorne oder aber einen weiterführenden Hinweis weg aus der Krise aufzeigen zu können. EXIT leistet damit also im eigentlichen Sinne Suizidprävention.

Viertens fördern wir die Palliativmedizin. EXIT sieht zwischen Sterbebegleitung und Palliativmedizin keinen Gegensatz, sondern das sinnvolle Zusammenwirken von beiden Teilbereichen. Deshalb unterstützen wir explizit die palliative Behandlung und unterhalten hierfür eine eigene Stiftung.

Solche EXIT-Tätigkeiten werden in den TV-Spots thematisiert. Sie sind ab dem 30. Oktober auf der Startseite von www.exit.ch zu sehen. (JW)