EXIT - Selbstbestimmung
im Leben und im Sterben

Was den freiwilligen Tod betrifft: Ich sehe in ihm weder eine Sünde noch eine Feigheit. Aber ich halte den Gedanken, dass dieser Ausweg uns offen steht, für eine gute Hilfe im Bestehen des Lebens und all seiner Bedrängnisse. Hermann Hesse

  • EXIT schützt Sie bei Krankheit und Unfall vor Behandlungswillkür.
  • EXIT ist für Sie da in schwierigen Lebenssituationen.
  • EXIT unterstützt Sie, sollten Sie dereinst Ihr Selbstbestimmungsrecht ausüben.

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Aktuell

20.06.2015Treffen in Berlin wider das Verbot

Über 20 Selbstbestimmungsorganisationen aus ganz Europa haben sich am Wochenende in Berlin versammelt, um die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) in ihren Bemühungen gegen das drohende Verbot der Freitodbegleitung zu...mehr lesen

09.06.2015Kriminalisieren deutsche Parlamentarier auch EXIT?

Voraussichtlich ab kommendem Jahr wird EXIT bei seinen Mitgliedern in Deutschland genau prüfen müssen, mit welchen Informationen sie versorgt und wie sie mitmenschlich beraten werden dürfen.mehr lesen

05.06.2015Gericht: Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht

Er war immer gegen ein Vegetieren an Maschinen. Doch seine gläubigen Eltern wollten ihn nicht sterben lassen. Nun hat der Menschenrechtsgerichtshof im Fall des französischen Komapatienten ein wegweisendes Urteil gefällt: Der...mehr lesen

30.05.2015Generalversammlung ohne Debatte über Sterbefasten

Für die EXIT-Generalversammlung von diesem Wochenende war eine Diskussion über Sterbefasten traktandiert. Das Mitglied, das den Antrag gestellt hatte, zog diesen jedoch noch vor der Debatte zurück.mehr lesen

20.05.2015Bewegung bei Sterbehilfe in Spitälern und Heimen

EXIT begleitet sehr selten Patienten in Schweizer Spitälern. Grund: Sterbehilfe ist dort oft nicht erlaubt. mehr lesen

21.03.2015EXIT-Tag in Solothurn

Erfolgreiche Durchführung des traditionellen EXIT-Tages im Kongresszentrum «Altes Spital».mehr lesen

12.03.2015Sir Terry Pratchett ist tot

Der Fantasy-Autor und grosse Unterstützer der Right-to-Die-Bewegung Terry Pratchett ist zu Hause in Grossbrittannien im Alter von 66 Jahren an den Folgen einer Demenz-Erkrankung verstorben.mehr lesen

11.03.2015Erneut mehr Leidenden geholfen

2014 ist EXIT 583 Mitgliedern beim selbstbestimmten Sterben beigestanden, 124 mehr als im Vorjahr. Dies geht aus der eben veröffentlichten Jahresstatistik hervor.mehr lesen

16.02.2015Sterbehilfe-Buch mit Geleitwort von Hans Küng

Das Standardwerk «Der organisierte Tod» über die Selbstbestimmung am Lebensende wird mit neuen gewichtigen Stimmen aktualisiert und ergänzt.mehr lesen

09.02.2015Was hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zu verbergen?

Das Urteil des Bundesverwaltungsgericht zum Nationalen Forschungsprogramm «Lebensende» NFP 67, wird vom SNF weiter an das Bundesgericht gezogen.mehr lesen

31.01.2015Anhaltendes Wachstum bei EXIT

Das vor sieben Jahren begonnene Wachstum übertrifft alle Vorstellungen. mehr lesen

09.01.2015Bischof gegen Patientenselbstbestimmung

Der Churer Bischof Vitus Huonder hat nach 20 Jahren Internetzeitalter die digitale Kommunikation entdeckt.mehr lesen

06.01.2015EXIT mit neuem Geschäftsführer

Nach 6 Monaten gemeinsamer Übergangszeit hat Hans Muralt die Geschäfte Anfang Jahr an Bernhard Sutter übergeben.mehr lesen

05.01.2015Erste EXIT-Begleitung vor 30 Jahren

Am 5. Januar 1985 hat EXIT erstmals einem Mitglied beigestanden beim selbstbestimmten Sterben.mehr lesen

01.01.2015Neujahrsgruss

Zum Start in ein weiteres Jahr mit starkem Wachstum.mehr lesen

EXIT in den Medien

Zitate aus Zeitungen

Exit erreicht neuen Mitgliederrekord

"In den vergangenen 18 Monaten hat die Sterbehilfeorganisation Exit über 21'500 Neubeitritte verzeichnet. Der Verein zählt derzeit über 90'000 eingetragene Mitglieder. Das sind mehr als je zuvor (...) Der anhaltende Mitgliederzuwachs sei unter anderem auf den Entscheid der Exit-Mitglieder an der letztjährigen Generalversammlung zurückzuführen. Damals stimmte eine Mehrheit dafür, dass sich der Verein verstärkt für die Möglichkeiten des Altersfreitods engagiere und dies auch in seinen Statuten verankere. (...) . © srf.ch; 31.05.2015

Tag der offenen Tür

"Am Tag der offenen Tür wurde die Aussenstelle in Binningen regelrecht überrannt. Im Nu waren das Büro der Stellenleiterin und das Wartezimmer überfüllt, mehrheitlich ältere Leute wollten sehen, wie das Büro der Sterbehilfeorganisation nun aussieht. Nur gut, dass EXIT auch Personal von der Hauptgeschäftsstelle in Zürich mitgebracht hatte, der Ansturm wäre sonst kaum zu bewältigen gewesen. © Basler Zeitung; 07.11.2013

"Suizid mag ein gesellschaftliches Tabu sein – gestern an der Hauptstrasse 24 in Binningen war er es bestimmt nicht. Richtiggehend Schlange standen die Menschen, um am Tag der offenen Türe einen Blick in das regionale Büro zu werfen, das die Sterbehilfeorganisation EXIT Anfang Oktober eröffnet hat. Sogar ein Fernsehteam aus Südkorea war da.© Mittelland-Zeitung; 07.11.2013

Hans Küng bei EXIT

"Freitod mit Gottes Segen: Star-Theologe Hans Küng (85) [...] befasst sich mit dem eigenen Tod, spricht über seinen körperlichen Verfall und outet sich als Mitglied der Sterbehilfeorganisation EXIT." © Blick; 21.10.2013

"Der Luzerner Papstkritiker hat Parkinson und wird blind. Den Moment seines Todes will er selber wählen. Mit Hilfe der Sterbeorganisation EXIT." © Schweizer Illustrierte; 21.10.2013

Eröffnung Büro Basel

"Exit ist neu in Binningen präsent. Bisher mussten die 15000 Mitglieder der Sterbehilfeorganisation Exit, die in der Nordwestschweiz leben, für Beratungsgespräche nach Zürich reisen. Seit vorgestern können sie die Dienstleistungen von Exit, die in erster Linie aus Beratungen zu Patientenverfügungen und nur zu einem kleinen Teil aus Sterbebegleitung bestehen, auch in der Region in Anspruch nehmen: In Binningen hat Exit eine Geschäftsstelle eröffnet, die vorerst aber nur montags geöffnet ist. Die Geschäftsführerin [wirkt] schon länger für Exit. [... ]." © Mittelland-Zeitung; 03.10.2013

"Die Sterbehilfeorganisation Exit eröffnet am 1. Oktober ein Beratungsbüro als Anlaufstelle für die Region Basel. 15 000 der rund 70 000 Mitglieder der «Selbstbestimmungsorganisation» leben in der Region Basel. Deshalb sollen für sie die Dienstleistungen besser zugänglich sein als am Hauptsitz in Zürich. [... ] Am Anfang sollen vor allem Beratungen über Patientenverfügungen angeboten werden. Der Binninger Gemeinderat habe positiv auf die [Vorab-]Ankündigung der Eröffnung reagiert. [... ] «Wir haben eine gute Lösung», sagt Exit-Präsidentin Saskia Frei, «dieser Standort ist mit dem ÖV gut erreichbar und liegt nahe beim Bahnhof. Er ist zweckmässig und es hat Parkplätze.» Zur Verfügung stehen ein kleiner Eingangsbereich mit WC und Gang, ein Empfangsbereich und ein Büro für die Büroleiterin. [... ]." © Basler Zeitung; 18.09.2013

Vorstand einstimmig wiedergewählt

" [... ] Exit bestätigte ihren Vorstand im Amt. Die ehemalige Basler FDP-Grossrätin Saskia Frei führt die Organisation weiterhin als Präsidentin. Exit zog eine positive Bilanz des letzten Jahres. Die Einschränkung der Suizidhilfe habe verhindert werden können, schreibt sie in einer Mitteilung."
© Schweiz am Sonntag; 02.06.2013

Mehr Leidenden geholfen

" [... ] 356 Personen haben letztes Jahr die Sterbehilfe von Exit in Anspruch genommen. Das sind rund 50 mehr als im Vorjahr, wie die Sterbehilfeorganisation am Samstag mitteilte. Das Durchschnittsalter lag bei 77 Jahren. Mit 139 weitaus am meisten Fälle gab es im Kanton Zürich. Bern weist mit 52 den zweithöchsten Wert aus. Die Zahl der Mitglieder stieg auf 70 000. Dies gab die Organisation an ihrer Generalversammlung in Zürich bekannt."
© NZZ am Sonntag; 02.06.2013

Menschenrechts-Gericht rügt Schweiz

"Der Menschenrechts-Gerichtshof verlangt von der Schweiz klare Sterbehilfe-Richtlinien - ein Sieg für Organisationen wie Exit und Dignitas. "Das ist ein grosser Schritt vorwärts", sagt Ludwig A. Minelli, Gründer der Sterbehilfe-Organisation Dignitas, auf Anfrage. Die Strassburger Richter hätten den Schweizer Widerspruch zwischen der Europäischen Menschenrechtskonvention, wo das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens und somit auf einen selbstbestimmten Todeszeitpunkt verankert ist und dem Schweizerischen Betäubungsmittelgesetz "mit viel Sachkenntnis" erfasst. Auch EXIT begrüsst in einem Communiqué das Urteil: Die Schweiz dürfe sich nicht davor drücken, "das Recht auf Selbstbestimmung klar und für alle praktikabel auszugestalten". An der Sterbehilfepraxis von Exit werde sich aber nichts ändern - von Personen ohne jegliches Leiden habe man ohnehin nur ganz selten Anfragen."
© 20 Minuten; 15.05.2013

"Exit erklärt, vom Urteil nicht direkt betroffen zu sein. An der Sterbehilfepraxis werde sich vorerst nichts ändern. Exit kann laut Statuten keinen gesunden Menschen helfen, sondern nur bei hoffnungsloser Prognose, unerträglichen Beschwerden oder unzumutbarer Behinderung."
© Tages-Anzeiger; 15.05.2013

Pro Senectute für Selbstbestimmung

"Angesichts des sozialen Wandels und des medizinischen Fortschritts hat sich Pro Senectute über das Thema Hilfe zum Suizid [wie EXIT sie leistet] gebeugt. Fazit: Pro Senectute anerkennt das "Recht von Suizidwilligen, ihr Leben - auch unter der Beihilfe anderer Personen - beenden zu wollen". Die Organisation begründet ihre Haltung mit den bestehenden Gesetzen, die Hilfe zum Suizid erlauben. Und sie stellt die Haltung ins Licht des sozialen Wandels, der mit einer Individualisierung und Ökonomisierung einhergehe. Als weiteren Grund für ihre Haltung nennt Pro Senectute das Recht auf Selbstbestimmung, das heute ein zentraler Wert sei. "Die Verantwortung für die Gestaltung des eigenen Lebens soll bei jedem Einzelnen liegen und nicht länger an irgendwelche Autoritäten delegiert werden."
© Aargauer Zeitung; 14.05.2013

EXIT kritisiert nationales Forschungsprojekt

"Organisationen wie Exit und Dignitas kritisieren ein Projekt des Nationalfonds. Es sei politisch und rechtlich überholt und verschleudere Steuergelder [...], s sei weder ergebnisoffen noch wissenschaftlich neutral, sondern gegenüber der Patientenautonomie voreingenommen. Selbstbestimmung und Suizidhilfe behandle es von vornherein als problematisch und negativ. Bernhard Sutter, der Exit-Vizepräsident, bemängelt etwa, ins Projekt seien unverblümt moraltheologische Positionen der katholischen Kirche eingeflossen. [...] Der Ausführungsplan des Projekts wünscht eine "Diskussion über eine angemessene strafrechtliche Regelung der umstrittenen Suizidhilfe" und "Vorschläge für eine rechtliche Neuregelung der Suizidhilfe". Vonseiten Exits heisst es, die unterlegenen Selbstbestimmungsgegner wollten "durch die Hintertür der Wissenschaft" doch noch eine Einschränkung der Sterbehilfe erreichen. Bundesrat, eidgenössische Räte und der Zürcher Regierungsrat hätten schliesslich vor kurzem eine weitere Regulierung der Sterbehilfe abgelehnt. [...] Die gemeinsame Kritik veranlasste die fünf Sterbehilfeorganisationen Exit Romandie, Exit deutsche Schweiz, Dignitas, Ex international und Lifecircle, gestern gemeinsam eine Medienkonferenz einzuberufen. Sie bemängelten, Sterbehilfe nehme im NFP 67 eine völlig überproportionale Rolle ein, obwohl diese von allen Sterbefällen weniger als ein Prozent ausmache."
© Tages-Anzeiger; 26.04.2013

"The five organisations which legally offer assisted suicide in Switzerland have criticised a government-commissioned research programme led by a Catholic theologian, saying the project is too biased. Exit Romandie, Exit Deutsche Schweiz, Dignitas, Ex International und Lifecircle demand the Swiss National Science Foundation (SNSF) readjust the national research programme end of life NRP 67. They claim the CHF 15 million programme is "unscientific", "biased" and "full of Catholic morality". [...] The organisations are convinced that the research project is a sham, to bring the subject back on the political agenda. They have cancelled their cooperation for the time being. [...] Assisted suicide organisation have more than 100,000 members. Every year they assist 550-600 people in dying, many of them from abroad."
© The Mail; 26.04.2013

"Réunies pour la première fois en trente ans, cinq associations d'aide au suicide dénoncent le parti pris d'un programme de recherche lancé par le FNS pour 15 millions de francs. Les responsables sont connus pour être hostiles à l'aide au suicide. [...] Les associations montrent du doigt le programme de recherche PNR 67, intitulé "Fin de vie" et lancé en 2010 par le Fonds national suisse de la recherche scientifique (FNS). "Ce programme se retrouve entre les mains d'un théologien éthique catholique fermement opposé à l'aide au suicide et dont le regard n'est en aucun cas scientifique", avance Ludwig A. Minelli. Le vice-président d'Exit Suisse alémanique, Bernhard Sutter, renchérit: "Le programme contient de nombreux signes de partialité que nous avons consciencieusement analysés." Pour Bernhard Sutter, plus de 40% des domaines de recherche abordés touchent la question de l'aide au suicide. "C'est disproportionné. On oublie qu'en Suisse, 99% des décès se déroulent sans assistance au suicide." Le vice-président d'Exit dénonce plusieurs partis pris, notamment lorsqu'on présente leur activité comme un "sujet de controverse". "C'est oublier les soutiens populaires [les votations zurichoises de 2011, ndlr] et les choix récents du Conseil fédéral et du parlement de ne pas légiférer." Un autre soutien politique s'est manifesté en mars dernier: le socialiste Andreas Gross a déposé une demande d'éclaircissement au Conseil national autour de ce programme. Pour l'heure, les cinq associations ,qui réunissent 100 000 membres et accompagnent annuellement quelque 550 personnes dans la mort, ont décidé de bloquer leur collaboration avec le PNR 67."
© Le Temps; 26.04.2013

Andrang am EXIT-Muba-Stand

" [...] Der Stand des Vereins EXIT zieht an der Muba in Basel das Publikum gleich in Scharen an. Das begleitete Sterben scheint kein Tabu-Thema mehr zu sein. Neben indonesischen Bauchtänzen, Whirlpools und Küchengeräten sorgt besonders ein Stand für Aufsehen: Die Sterbehilfe-Organisation EXIT lockt die Massen an ihren Stand. "Am Freitag standen die Leute richtiggehend Schlange", sagt EXIT-Sprecher Bernhard Sutter. Es stehe zwar nicht die Hilfe zum Freitod im Zentrum, sondern die neue Patientenverfügung. Viele Fragen drehen sich aber dennoch um das begleitete Sterben. Dass Sterbehilfe kein Tabuthema ist, zeigt sich nicht nur am grossen Interesse an Informationsbroschüren. "Wir haben unsere Tragetaschen extra nicht angeschrieben", so Sutter. Den meisten Besuchern hätte dies laut Sutter aber nichts ausgemacht. Die Veranstalter der Muba, die EXIT explizit eingeladen hatten, freuen sich über den Zulauf. "Wir haben auch bemerkt, dass EXIT viele Leute anzieht", sagt Sprecher Simon Dürrenberger. Man überlege sich deshalb, nächstes Jahr einen grösseren Stand anzubieten"
© 20 Minuten; 25.02.2013

"[...] Sterbehilfe ist offensichtlich kein Tabuthema mehr. Der Stand der Schweizer Sterbehilfeorganisation EXIT zieht an der Mustermesse (Muba) in Basel die Interessenten massenweise an, berichten übereinstimmend Vertreter der Messeorganisation und von EXIT. Im Mittelpunkt des Publikumsinteresses stünde die neue Patientenverfügung von EXIT. Aber auch die Themen begleitetes Sterben und Freitod fänden grosses Publikumsinteresse. [...]"
© Süddeutsche; 27.02.2013

" [...] EXIT, un exposant qu'on ne verra peut-être pas de sitôt à la Foire de Strasbourg, mais qui ne choque personne en Suisse, surtout pas à Bâle, la ville la plus âgée du pays. Les voisins de stands d'EXIT ont même été interrogés par la direction avant d'être placés à côté d'eux. Et personne n'y a vu d'inconvénients. [...] La file d'attente est longue devant le stand d'EXIT: des retraités, en couple ou seuls, des quinquagénaires dont les parents ont Alzheimer, quelques jeunes aussi. Ils patientent pour s'entretenir sur l'aide au suicide avec l'un des trois bénévoles d'EXIT: "Le questionnement sur la fin de vie préoccupe de plus en plus de gens, du fait de l'allongement de la durée de la vie, de la forte augmentation de la maladie d'Alzheimer ", estime le vice-président d'EXIT Deutsche Schweiz, Bernhard Sutter."
© France 3; 26.02.2013

EXIT wächst und wächst

"Die Sterbehilfeorganisation EXIT registrierte 2012 so viele Neuanmeldungen wie noch nie. Netto sind im vergangenen Jahr 7000 Mitglieder der Organisation beigetreten. Das sind rund 20 pro Tag. Damit wurde sogar das Rekordjahr 2011 nochmals überboten. Einen grossen Anteil am Andrang hat die neue Gesetzeslage. Seit dem 1. Januar gilt das überarbeitete Erwachsenenschutzrecht. Dadurch werden die Patientenverfügungen noch wichtiger, weil Ärzte nun schweizweit dazu verpflichtet sind, diese Verfügung aktiv einzuholen. [...] EXIT feierte 2012 sein 30-Jahr-Jubiläum, führte im Juli den Weltkongress der Sterbehilfegesellschaften durch und zählt mittlerweile über 66 000 Mitglieder. Viel Aufmerksamkeit trug auch der Freitod von Fussball-Legende Timo Konietzka bei. Zu Hause in Brunnen SZ schluckte der gebürtige Deutsche im März Natrium-Pentobarbital. In der selbst verfassten Todesanzeige lobte Konietzka die Organisation: <Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei EXIT bedanken, die mich von meinen Qualen erlöst und auf dem schweren Weg begleitet hat.>"
© Der Sonntag; 13.01.2013

Auszeichnung für EXIT-Buch

"Das Buch "Der organisierte Tod" von Hans Wehrli, Bernhard Sutter und Peter Kaufmann, für EXIT der deutschen Schweiz, erhielt den diesjährigen Arthur-Koestler-Sonderpreis, "weil es so gut die kontroverse Diskussion zum Thema der Freitodhilfe aufzeigt. Es ist erstklassig", so die Jury. Das Werk besteht aus Pro- und Contra-Beträgen zu Sterbehilfe und Palliative Care. Akteure, Experten und Kritiker zeigen darin anhand wahrer Fälle und Schicksalsgeschichten, wie Sterbehilfe in den letzten 30 Jahren in der Schweiz, aber auch in Deutschland und im übrigen Europa zu einer nicht mehr wegzudenkenden Realität geworden ist. Sie beziehen Stellung zu den kontroversesten Aspekten der Sterbehilfe und zeichnen ein feines Bild des Kampfes um Würde und Selbstbestimmung am Lebensende. Bernhard Sutter, der stellvertretend für die anderen Herausgeber anwesend war, betonte, dass es Absicht gewesen sei, nicht nur für die Schweiz, sondern auch nach Deutschland hineinwirkend zu argumentieren. So sei rund die Hälfte der 28 Beiträge von deutschen Autoren. Er erinnerte an die Schweizer Gesundheitsministerin Simonetta Sommaruga, die betont hat: "Es ist nicht Sache des Gesetzgebers, das Recht des Suizids zu beurteilen." Man sollte aufhören, mahnte Sutter an, Sterbehilfe und Palliativmedizin als Gegensätze zu sehen, sie seien komplementär."
© Berliner Zeitung; 10.11.2012